|ME| Blogs = Hochglanzmagazine?

Die liebe Tine von den Lipgloss Ladies hat heute einen interessanten Post geschrieben, der mich zum Nachdenken gebracht hat. Die Lipgloss Ladies gibt es schon ewig und ich habe sie auch immer verfolgt, da sie einer der frühesten Beautyblogs waren. Frau Kirschvogel hat sich zunächst einmal zurückgezogen und auch die liebe Tine möchte sich etwas neu gestalten. Ich empfehle euch, den Artikel mal zu lesen


Diese Gedanken gehen mir schon lange durch den Kopf - nun blogge ich noch nicht einmal ein Jahr und schon spüre ich den Druck. Schneller - höher - weiter - besser. Jeden Tag Beiträge, perfekte Fotos und und und. Immer mehr Blogs werden im Magazinstil gestaltet, haben etwas von professionellen Journals. Heute fangen die jungen Blogger nicht mehr mit verwackelten und düsteren Bildern an, sondern schießen sofort mit der 1000€ Spiegelreflex perfekte Fotos. Und das regt auch selbst dazu an, diesen Perfektionismus nachzuahmen. man muss ja mithalten können. Oft genug erwische ich mich dabei, wie ich denke: "Die Farbe kommt dort nicht perfekt rüber. Das Bild ist minimal unscharf. Dein Hautbild sieht schlecht - das kannst du alles nicht auf dem Blog veröffentlichen!" Dabei ist das ja Quatsch - warum sind denn Blogs so erfolgreich? Meiner Meinung nach weil sie eben die echte Person zeigen, fernab von Hochglanzmagazin oder Perfektionismus. Ich möchte auch gar nicht perfekt sein und - ich bin da ganz bei Tine - kann ich auch nicht. Meine Bilder sind nicht perfekt, ich kann nicht mega-kreative AMUs schminken, geschweige denn fotografieren. Das Ganze ist immer ein Hobby (jedenfalls für die meisten) und das soll Spaß machen. Wenn der Druck und der Muss-Gedanke überwiegt, dann läuft irgendwas falsch. Ich möchte mal die ganzen Fashionblogs (natürlich nicht alle!) als Beispiel nehmen - ich lese sie fast nicht. Das liegt nicht daran, dass ich Fashion nicht liebe oder neue Trends mag, sondern es ist mir zu professionell. Wie schaffen es denn die Mädels jeden 2. Tag perfekte Shootings zu machen, in einer perfekten Location, mit perfektem Make-Up und 1a Bildern? Für mich kann ich dann auch durch Modezeitschriften blättern, da gibt es fast kein Unterschied mehr und die Unpersönlichkeit ist genauso da. Mir ist das ganze ein Rätsel, erst recht seitdem ich Vollzeit arbeite. Wenn ich nach Hause komme, ist es meist schon dunkel. Mit der Tageslichtlampe werden dann die Bilder meist nicht so schön und meistens bin ich einfach nur platt.

Auch das "Gebitche" - sorry für das Wort - unter den Bloggermädels fällt mir immer wieder auf. Macht jemand mal nicht das, was den anderen zusagt oder nach deren Nase geht, wird sofort abgelästert. Meistens geht das nur über die etwas größeren Blogger - aber schlimm genug. Ich bin, wie im "echten" Leben der Meinung, jeder kann das so machen, wie er möchte. Ich als andere Person habe kein Recht, dies in Frage zu stellen, wenn der andere Mensch damit glücklich ist. Und wenn mir etwas nicht gefällt, klicke ich eben weg, aber lästere nicht bei Twitter o.ä. ab. Aber das ist wohl auch ein wenig Lebenseinstellung.


Naja, jetzt habe ich das alles ein wenig in die Länge gezogen. Kurz und knapp: Ich möchte Spaß am Bloggen haben, nicht dem Perfektionismus hinterherjagen und meinen Blog so gestalten, wie ich möchte. Und das wünsche ich auch allen meinen Bloggermädels - lasst euch nicht von dem Druck und dem Muss-Gefühl den Spaß verderben und genießt euer Hobby.

Danke liebe Tine für die Anregung!

Alles Liebe

Kommentare

  1. Worte zum Nachdenken. Dein Bericht ist sehr gelungen und ich stimme dir in allem zu. Bloggen sollte in erster Linie Spaß machen. Wenn einige davon Leben können, ist das natürlich schön. Man sollte aber sich selbst immer treu bleiben und nicht versuchen dem Schein von Perfektion nachzujagen. Denn es ist nur Schein und keine Realität. Ich finde auch, man sollte sich vor Augen halten, dass zB in Magazinen oft ja mehrere Leute an einem Artikel arbeiten. Einer macht Fotos, ein anderer bearbeitet diese, wieder jemand anderes schreibt den Text usw. Bloggen tut man ja in der Regel alleine und aus Freude an der Sache.
    Ich hoffe, dass ich nie das Gefühl von Druck durch meinen Blog erfahre. Ich plane ja schon und möchte so und so viele Artikel schreiben, aber wenn es mal nicht geht, dann geht es nicht. Wenn ich mich mal nicht nach Bloggen fühle, möchte ich nichts erzwingen. Ich glaube, das würde auch niemand lesen wollen.
    Danke für die schönen Worte und das Teilen deiner Gedanken. Ich wünsche dir noch ein schönes Wochenende und bleib so wie du bist :)
    Liebe Grüße,
    Sarah

    http://rosengold.blogspot.de

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    1. Hallo liebe Sarah, es freut mich, dass dir mein Beitrag gefällt. Das Magazin-Beispiel gefällt mir gut, soweit habe ich noch gar nicht gedacht, aber recht hast du! Mir geht es schon manchmal so, mit dem Druck, ich weiß auch nicht warum... letztens habe ich 7 Tage nicht gepostet und ich dachte OMG, alle werden mir entfolgen ^^... aber natürlich ist es krank sowas zu denken, aber manchmal kommt es trotzdem durch. Heute wollte ich unbedingt Bilder bearbeiten, aber ich habe mal gefaulenzt und vor mich in gelebt... und? Dann ist es halt so! Wie du schon sagst, wenn es mal nicht geht, dann geht es halt nicht. Danke dir :) Ich wünsche dir auch ein schönes WE :) LG

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  2. Du sprichst mir aus dem Herzen, ich lese auch kaum einen Fashionblog, weil mir das alles zu professionell ist. Oder zu 'abgefahren', ich denke, dass man als normaler Mensch kaum so auf die Straße geht, wie das bei manchen der Blogger ist. Klar, das ist hübsch anzuschauen, aber hat für mich keinen Mehrwert. Ich mag einfach, wenn ich merke, dass hinter all dem ein Mensch ist, mit Stärken, aber auch Schwächen. :)

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    1. Naja, darum geht es mir noch nicht mal, es kann ja jeder das anziehen, was er will. Aber ich frage mich manchmal, woher die Mädels die Zeit nehmen? Meine kleinen Beiträge dauern ja schon mal mit Fotos, Schreiben, Bearbeitung 2-5 Stunden... selbst wenn man nur studiert, ist das ja auch anspruchsvoll, man hat Hausarbeiten/Klausuren. Die meisten Beautyblogger sind Gott sei Dank nicht so professionell, daher bin ich auch froh, mich in dieser "Branche" zu bewegen :). Da hast du Recht, es sollte immer der Mensch dahinter zählen :)

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  3. Absolute wahre Worte und ich kann nur absolut alles unterschrieben, was du gesagt hast! Du weißt ja, wie ich oft ich dir vorjammere, dass ich mit meinen Bildern nicht zufrieden bin - dabei ist das Bloggen doch nur ein Hobby, und eben keine Profiarbeit. Tatsache ist auch, dass nicht jeder alles kann - bei sieht jedes AMu irgendwie gleich aus vom Aufbau, und auch kreatives auf den Augen liegt mir nicht so. Aber wer sagt denn auch, dass ich das können oder zeigen muss?
    Ich finde, dass dein Blog sehr abwechslungsreich ist und du es immer wieder schaffst, dass ich gerne hierher komme und gespannt deine Beiträge lese. Einfach, weil es nicht absolut perfekt ist, du aber genauso mit wundervollen Aufnahme wie mit witzigen Texten und lieben Kommentaren überzeugst - und NICHT mit bis ins Detai, ausgearbeiteter Perfektion, die alles einfach ein bisschen fern und steril wirken lässt.
    Ich glaube, jeder Blogger bemüht sich um schöne Aufnahmen und gute Beitäge, man verbringt ja auch doch eine Menge Zeit mit diesem Hobby. Aber das richtige Leben spielt eben doch immer eine größere Rolle, und nicht jeder hat ein perfektes Fotostudio oder den perfekten Fotographen als Freund ;)

    Ich kann nur sagen - mach weiter so, wie bisher - mir gefällt komplett alles an deinem Blog Liebes <3 :*****

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    1. Ja, wir haben uns ja auch schön öfters darüber unterhalten :) Ich finde es auch immer schön Ecken und Kanten bei Blogger zu sehen... man kann auch mal schreiben: " Das Produkt ist mega geil " oder " Ich fand es richtig schlecht und scheiße " - selbst negative Sachen werden ja oft in Blümchensprache formuliert... ja nirgends anecken und so ;). Ich sage mal die meisten haben ja auch nicht Fotografie gelernt/studiert, sondern selbst angeeignet - jeder macht es so gut, wie er kann und das ist auch schön :) sonst wäre ja alles gleich!

      Ich wollte jetzt gar nicht auf meinen Blog anspielen, aber deine Worte freuen mich sehr und ich kann das natürlich nur zurückgeben <3! Wäre ja auch irgendwie traurig, wenn jeder tolle AMUs, tolle Naildesign, tolle Reviews und so weiter machen könnte... dann wäre alles ein Einheitsbrei und langweilig!

      Danke dir Süße :-**** <3

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  4. Fashionblogs sind auch gaaar nicht meins...da geht es (meistens) eben wirklich nur darum, sich selbst möglichst toll darzustellen und gut zu verkaufen. Da sind viele der Beautybloggerinnen zum Glück noch etwas authentischer...Klar, die Ansprüche steigen und alles wird irgendwie kommerzieller und professioneller. aber ich sehe das ähnlich wie du .- wenn ich euch ein tolles Produkt zeigen möchte, klappt das auch mit Tageslichtlampe. was solls...ist zwar nicht ganz so schön, aber ich bin eben auch kein Vollzeitblogger und habe nebenbei noch ein privates Leben und eben auch Arbeit und Uni. Da geht es nunmal nicht anders...sich darum Druck zu machen passiert ja eigentlich schon fast automatisch. Man will ja mithalten können, nicht? Viel Sinn macht es nicht und es tröstet mich, dass du das ähnlich siehst !

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    1. Ich habe schon bei dir gelesen, dass du jetzt arbeitest und studierst... ich habe ein duales Studium gemacht, ein wenig kann ich mir das vorstellen - aber ich denke Vollzeit und nebenbei Studium ist schon eine Spur härter und will ich momentan erstmal nicht machen. Ich finde die Beautyblogger auch teilweise authentischer, ich kann dir gar nicht wirklich sagen an was es liegt, aber wahrscheinlich wirklich an der Natürlichkeit. Ja, sehe ich auch so... wenn ich tagsüber arbeiten muss, dann ist es halt so... und jedes Wochenende für aufwendige Looks draufgehen lassen, mag ich auch nicht, da man ja auch noch Freunde und Familie hat :) ich mache das in meinem Tempo und das ist gut :)! Ich finde es auch wichtig, einfach mal über solche Themen zu reden, damit man merkt, man ist nicht alleine. LG an dich :)

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  5. Du sprichst mir aus der Seele Sandri. Mein Blog gibt es schon seit 2 Jahren und meine Bilder und Posts sind auch nicht perfekt. Ich gebe mir Mühe, aber man verliert zu schnell die Lust,wenn man sich so sehr mit anderen vergleicht. Natürlich kann es auch hilfreich sein, wenn der ein oder andere Blogger jemandem einen Tipp gibt, solange es Freundlich ist. Kritik ist ebenfalls wichtig,wobei der Umgangston noch wichtiger ist! Ich habe einen Standard für mich gefunden, mit dem ich zufrieden bin und klar, ab und an kommen Veränderungen dazu. Doch mein Blog ist mein Hobby und nicht mein Job oder meine Einkommensquelle. Wenn man das aus den Augen verliert,wirkt sich das ganz schnell auf dem Blog aus.
    Ich mag deinen Blog so wie er ist und du machst auch einen sehr sympathischen Eindruck- bleib so!
    Liebe Grüße <3

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    1. Ja, es ist wie im wahren Leben, eigentlich sollte man sich nur mit sich selbst vergleiche. Was für einen Anspruch habe ich an mich selbst? Verbessere ich mich oder verschlechtere ich mich (im Vergleich zu mir selbst)? Das ist schwierig, aber man muss sich das immer wieder in Erinnerung rufen. Tipps und Kritik finde ich auch wirklich super, solange im richtigen Ton - wie du schon sagst - und der wird finde ich leider oftmals vergessen. Danke dir liebe Marie ... Liebe Grüße zurück :)

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  6. Danke für deinen Post <3 Ich bin froh. dass ich nicht die Einzige bin, der es so geht und stimme dir absolut zu. Das Wichtigste ist wirklich der Spass am Bloggen und dabei seinen eigenen Weg zu gehen und nicht der perfekteste Blog, mit den perfektesten Fotos und den perfektesten Make ups zu sein!

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    1. Freut mich, dass du vorbeigeschaut hast :)! Wie du siehst, geht es wirklich vielen so. Und man muss sich wirklich immer selbst daran erinnern, auf was es ankommt :)! Mach weiter so! LG :)

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  7. Ich glaube, es geht nich um Perfektionismus, sondern Individualität. Beides hängt nich direkt zusammen, aber aus deinem Bericht lese ich heraus, dass die Eigensinnigkeit verloren geht, weil alle in ihrem Streben nach Perfektionismus auf dasselbe Ziel hinsteuern.

    Ich sehe das mit gemischten Gefühlen.

    Ich will halbwegs gut ausgeleuchtet Bilder und keine Produkte, die nur hingelegt und schnell abfotografiert werden. Das geht mit ein paar Handgriffen.

    Andererseits werden die Bilder seelenlos und es geht vermehrt um die Selbstdarstellung (mit immer perfekteren Bildern zeigt man ja auch "Ich kann das - ihr nich! :P " ) Fashion-, aber auch Beautyblogger stehen unter dem Druck eines fiktiven Lesers, der ständig neues und besseres Material fordert. Obwohl vielen Lesern die Persönlichkeit wichtig ist und es durchaus in ordnung ist, wenn man nicht jeden Tag bloggt und nich perfekt ist.

    Ein Ausweg ist, sich mehr Zeit zu nehmen und intensiv mit dem Hobby und den Produkten zu beschäftigen, zu gucken,was dahinter ist und was einem das Produkt bzw. der Beitrag bedeutet.

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    1. Hallo Evy, ich möchte natürlich nicht, dass man qualitativ keine Steigerung erreichen möchte, aber es sollte trotzdem jeder sein eigenes Ding machen :).

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  8. Ich finde es mittlerweile auch echt krass. Wenn ich teilweise sehe, was ein normaler Beautyblogger mittlerweile an Ausstattung hat, da schrecke ich immer leicht zusammen und fühle mich wie so ein kleiner Anfänger aber ich muss auch sagen, dass ich mich schier weigere mir 5 Objektive, sämtliches Beleuchtungszubehör zu kaufen etc. um das "Perfekte" Bild zu schießen. Ich kann sowas auch gar nicht. Ich bin auch oft total unzufrieden mit meinen Bildern aber ganz ehrlich, jedes Mädel hat mal trockene Lippen oder Poren oder was auch immer, es wäre schlimm wenn jede Bloggerin perfekt retouschierte (falsch geschrieben) Bilder hätte, dann geht ja jeder Sinn von Realität verloren.
    Ich habe mir auch fest vorgenommen, dass ich nur so lange blogge, wie es mir Spaß macht und ich keinen Zwang darin sehe.
    Also wie heißt es so schön, wir sollten uns alle nicht zu ernst nehmen :) und solange man Spaß hat und sich austauscht ist doch alles super :)

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    1. Ja, ich meine, nur wenige sind ja richtige Fotografen... ich habe mich nur damit beschäftigt, weil ich bloggen wollte und nicht andersrum. Da hast du Recht, der Austausch ist wirklich das allerbeste :) LG

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  9. Hallo, eigentlich bin ich eine stille Leserin, wollte aber zu dem Thema mal meine Meinung als Nicht-Bloggerin da lassen. Ich habe das Gefühl, dass der ganze Druck und Perfektionismus nicht von den Lesern kommt, sondern die Blogger sich gegenseitig pushen. Als Leser ist es mir viel sympathischer einen authentischen und nicht zu professionellen Blog zu lesen. Viele Blogs verfolge ich nicht mehr, da es mich so oft ärgert, dass z. B. Eine High End Creme angepriesen wird und die Inhaltsstoffe aber dermaßen schlecht sind, dass sie sogar der Haut Schaden. Man muss kein Experte sein, aber wenn ich etwas empfehle muss ich doch wenigstens ein Fünkchen Ahnung haben. Meist kommentieren dann nur andere Blogger und das auch recht oberflächlich. Falls mal ein leisester Hauch von Kritik in einem Kommentar geschrieben wird, wird dieser gleich nieder gemacht.
    Was ich eigentlich sagen will, bitte führt Eure Blogs so weiter. Nicht die Quantität zählt, sondern die Qualität zählt und die liegt für mich nicht in retuschierten Hochglanz Bildern oder eine Review nach der anderen, sondern ob der Blog mit Herz und Ehrlichkeit geführt wird. Und dafür an alle die Ihren Blog so führen vielen Dank. Ich denke die meisten Leser wissen das zu schätzen. Viele Grüße Dani

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    1. Hi Dani,

      habe deinen Kommentar jetzt erst freigeschaltet, war irgendwie unter Spam gelandet... sorry dafür :)!

      Es freut mich sehr, dass du dich auch mal als stille Leserin outest und vor allen Dingen als Nicht-Bloggerin. Dieses pushen und niedermachen kann ich auf jeden Fall so unterschreiben und den Eindruck habe ich auch, wobei ich konstruktive Kritik sehr wichtig finde und auch schätze. Und es ist eben nicht jede Creme 1A, dann kann ich auch Klatschmagazine lesen ;).

      Es ist so schön zu hören, dass Qualität zumindest bei dir besser ankommt als Quantität, das nimmt auf jeden Fall schonmal etwas Druck raus.

      Viele Grüße zurück :)!!!

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  10. Das Thema habe ich schon einmal gelesen und ich verstehe immer noch nicht, wieso sich manche so einen Druck machen. Mir ist es ehrlich gesagt ziemlich egal, ob meine Fotos schlechter sind als die von anderen. Sie sind halt so gut, wie ich sie hin bekomme und so wie sie mir gefallen. Bloggen ist für mich immer noch ein Hobby, über Dinge die ich mag und die ich gerne teilen möchte.
    Fashionblogs lese ich eigentlich kaum, die Outfits sind nie so wirklich mein Geschmack und ich finde Mode einfach nicht wirklich spannend. Das "Angebitche" ist mir auch schon aufgefallen.. finde das irgendwie traurig, dass manche sich so benehmen. Wenn das alles nicht übers Internet laufen würde, dann hätten manche gar nicht den Mut, solche Sachen von sich zu geben.
    Man sollte das alles nicht so eng sehen. Wenn man selbst damit zufrieden ist und Spass an der Sache hat, dann wird das bestimmt auch den Lesern gefallen :)

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    1. Es freut mich, dass du das so gar nicht spürst, das werde ich mir auf jeden Fall auch für mich zu Herzen nehmen :).

      Finde es auch traurig und du hast Recht, wäre es nicht online.. naja, dann hätten die meisten nicht so ein großes Mundwerk.

      LG :)

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  11. Druck verspüre ich Gott sei Dank überhaupt nicht mehr beim Bloggen - das habe ich mir schnell abgewöhnt. Klar möchte ich, dass meine Bilder besser werden und meine Artikel ansprechender, aber das ist eher mein Anspruch an mich selbst. Klar möchte ich auch gerne mehr Follower haben (alles andere wäre gelogen), aber die Zahl ist mir dabei weniger wichtig als zum Beispiel der Austausch mit anderen. Es bringt mir im Endeffekt nichts wenn 100 Teenies meinen Blog abonnieren und vielleicht höchstens mal dumme Kommentare kommen, oder gleich gar keine. Was ich zum Beispiel auch überhaupt nicht verstehe ist, warum viele sich entschuldigen, wenn sie mal ein paar Tage nicht gebloggt haben - gibt es irgendwo Regeln, wie oft man bloggen sollte? Wer hat die aufgestellt? Ich würde niemals einen Blog, der mir gefällt, deabonnieren, nur weil nicht mindestens 2 x in der Woche ein Post kommt. Und Leute die sowas machen sind als Leser sowieso nichts wert, weil sie dir als Blogger auch keinen Mehrwert bieten - sprich Kommentare, aber noch wichtiger - Austausch, Inspiration und Kritik (auch gerne mal konstruktive!). Also liebe Sandri, bitte bitte mach dir keinen Druck und blogge dann, wann es DIR gefällt und DU Lust dazu hast. Ich finde deinen Blog klasse und es wäre schade wenn du ihn irgendwann aufgeben musst, weil er dir keine Freude mehr bereitet.
    Ach ja, seit ich mich auf Twitter angemeldet habe sind mir einige Bloggerinnen total unsympathisch geworden - schlimm wie teilweise abgelästert wird, auch wenn es vielleicht manchmal gerechtfertigt ist. Bloßstellung finde ich aber immer schlimm, egal in welcher Form. Ich habe deswegen schon so manchen Blog deabonniert, ich kann nämlich Scheinheiligkeit überhaupt nicht leiden.
    Fashionblogs interessieren mich übrigens auch nicht die Bohne, wobei ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen kann dass die es schwieriger haben als wir. Eher vielleicht sogar im Gegenteil - draußen ist meist besseres Licht und Reviews müssen auch nicht verfasst werden. Also - mach weiter so und blogge lieber weniger, dafür aber mit Freude und Spaß an der Sache. Für mich geht Qualität beim Bloggen (und damit meine ich nicht unbedingt top ausgeleuchtete Bilder!) auf jeden Fall vor Quantität. LG Fanny

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    1. Hey Fanny :) ja, der Anspruch an sich selbst, sollte wirklich das Wichtigste sein... unabhängig von anderen. Das mit dem Entschuldigen muss ich mir noch abgewöhnen, habe ich auch des öfteren gemacht und muss ich wirklich sein lassen... es gibt keine Regeln und du hast absolut Recht! Ich nehme mir deinen Rat auf jeden Fall zu Herzen. Danke für deine tollen Worte...

      Ja, geht mir genauso.. das Ganze läuft ja leider meistens über Twitter und so .. am besten finde ich immer diese Tweets, die genau auf jemanden anspielen, aber total anonym gestaltet wird "Ich finde es ja schon blöd, wenn man das und das macht" Bla ... kann man auch einfach für sich behalten ;)!

      Danke für deine Tipps <3 LG :)

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  12. ich hatte mal auch darüber einen Post verfasst und der Druck ist wirklich erschreckend..ich muss gestehen,dass ich selber perfektionistisch veranlagt bin, was meine Bilder angeht und solange fotografiere, bis ich vollkommen zufrieden bin, aber das mache ich nicht wegen dem Druck, sondern weil es mir dann selber gefällt. aber AMUS kann ich beispielsweise gar nicht fotografieren :D:D:D
    Aber ja, ich frage mich auch, wie das andere Blogs immer machen..immer perfekte Fotos und jeden zweiten Tag ein neues Bild mit ganz tollen Bildern. Ich weiß schon gar nicht, wie ich das in der Winterzeit mit den Posts machen soll. Ich nehme mir immer vor mehr zu posten, aber schaffe es nicht, weil ich einfach noch ein privates Leben habe...

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    1. Die Winterzeit ist bei mir auch so ein Ding :D aber man sollte wirklich nur soviel machen, wie man es mit seinem Privatleben vereinbaren kann :) Danke für deine Worte :)!

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  13. Hey ich hoffe du liest das noch, obwohl du schon einen neuen (ganz tollen :)) Post veröffentlicht hast. Bin froh, dass mal jemand sowas anspricht, denn gerade als relativ neue Bloggerin (Habe ja nicht sonderlich viele Follower etc.) kommt es mir so vor, als sei der Standart schon unglaublich hoch gesetzt und ich muss schauen, dass meine Bilder einigermaßen mit denen der anderen Blogs mitkommen. Es scheint ja irgendwie auch fast jeder eine Spiegelreflex Kamera zu haben :D Puh, das setzt einen ganz schön unter Druck, obwohl ich es ja auch nur zum Spaß mache... Aus manchen Kommentaren entnehme ich, dass manche mehr, manche weniger Druck verspüren, aber ich finde dass es irgendwie auch "typisch Deutsch" ist, eine Art Konkurrenzkampf beim Bloggen zu veranstalten.
    Du machst aber alles richtig und deine Posts gefallen mir sehr gut :) Lass dich nicht stressen und blog nur dann, wenn du möchtest.:)

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    1. Klar, lese ich das noch :)! Ich muss gestehen, dass ich auch mit einer Spiegelreflex angefangen habe, aber ehrlich gesagt nur, weil mein Freund eine hatte (ein etwas älteres Modell), selbst eine gekauft hätte ich mir am Anfang nicht, da ich erstens gar nicht wusste, wie man damit umgeht und zweitens auch gar nicht einschätzen konnte, wie lange mir das Bloggen Spaß macht.

      Das mit dem "typisch Deutsch" kann ich voll und ganz verstehen. In anderen Ländern ist es kein Problem bspw. offen über das Gehalt zusprechen.. in D ist das ja total das Unding, weil man schnell neidet... woanders freut man sich für die Leute, wenn sie gut verdienen. Schade, eigentlich!

      LG :) Danke dir!

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  14. Ich stimme dir zu! Ich selbst habe vor ca 2 Monaten meinen Blog gestartet und möchte mir jetzt noch nicht unbedingt eine teure Kamera und sonst tausend teure Fotoutensilien kaufen. Als Studentin muss ich mir das gut überlegen und möchte halt erst sicher sein, dass ich mich auch länger mit Bloggen befassen werde. Trotzdem habe ich immer ein schlechtes Gefühl wegen meiner Fotos, die eben nur mit meiner Digi- oder Handycam geschossen sind. Ist ja auch klar, wenn man die ganze Konkurrenz sieht. Dabei finde ich es gerade bei Blogs, die sich v.a. mit Budgetbeauty befassen eigentlich irgendwie folgerichtig, wenn nicht alles wie aus einer Highend-Werbekampagne aussieht. Naja, bleibt zu hoffen, dass man als Blogger auch ohne 1000-Euro Ausrüstung eine Chance hat!
    Lg und danke für den tollen Beitrag

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    1. Kann ich verstehen (siehe Kommentar über mir) ich hätte das Geld auch nicht dazu gehabt! Ich finde man sollte kein schlechtes Gewissen haben... :)! Gerne :)!

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  15. Da hast du recht. Ich find das wirklich schade und am schlimmsten ist die Tatsache dass teilweise die Blogs, die nicht mit Fotoboxen und 4.000€ Equipment [DSLR, Softboxen und weiß der Herr] arbeiten oft total ausgelassen werden obwohl die Texte und Infos weitaus besser sind als bei den "großen".

    Bei Fashionblogs denk ich mir immer: Ja ist klar, jeden Tag 12cm Hacken, zig "original" Designertäschchen und nur High End schminke, Starbucks und arbeitsbeginn ist bei denen wohl auch erst um 11Uhr und Ende so gegen 14Uhr. Fashionblogger sind für mich immer etwas unglaubwürdig, besonders wenn sie so perfekt durchorganisiert sind.

    Ich hab zwar immer ein wenig Druck besser zu werden aber das mach ich in meinem Tempo und ich steigere und verbessere mich so wie ich das möchte.

    Kritik ist eine ganz eigene Sache. Es gib sicher einige die immer nach etwas fehlerhaftem Suchen aber es gibt auch genügen Blogger die bitchig werden wenn man sie mal wirklich konstruktiv kritisiert und ganz freundlich sagt dass etwas nicht so super passt/sitzt o.Ä.
    Vieles, was gar nicht böse gemeint ist, wird als Neid bezeichnet. Und auch hier sind irgendwie für mich die Fashiongirlies am schlimmsten. Kaum sagt man mal "steht dir nicht so, du hast doch eigentlich so ne tolle Figur" kommt promt ein extra Post darüber was der Kommentator sich denn bitte einbildet und ob man auf der Straße auch zu allen sagt "he du siehst scheiße aus". Alles schon erlebt und der Witz bei einer solchen Story war dass die Bloggerin explizit nach der Meinung gefragt hat. ^^

    Jeder darf und soll bloggen wie es ihm beliebt, in welche Format, mit welcher Schriftart, bearbeiteten Fotos oder sonst was. Das macht es doch aus.

    LG
    K-ro

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    1. Ja, das ist wirklich schade! :/

      Das denke ich mir halt auch, knipsen die dann 10 Shootings am WE oder wie machen die das... wenn ich Abends nach Hause komme ist dunkel :D da kann ich kein Shooting mehr machen ^^

      Ja ich steh eigentlich sehr auf konstruktive Kritik, aber man muss wirklich sehr aufpassen, wie man die selbst auch vergibt. Es ist doch einfach oft anders, jemanden etwas direkt zu sagen, als über so ne Kommentarbox. Ja als Neid wird alles IMMER abgestempelt ;)

      Dein letzter Satz: PERFEKT :) LG an dich!!!

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